Energiepolitik Swisspower

Die Swisspower Stadtwerke haben nach dem Reaktorunglück in Fukushima am 11. März 2011 noch vor der bundesrätlichen Energiestrategie 2050 den Swisspower Masterplan 2050 erarbeitet. Darin sind für die folgenden Dekaden anspruchsvolle Ziele für den Ausbau der erneuerbaren Energien definiert. Zugleich wird die grosse Bedeutung des zügigen Ausbaus der Energieinfrastruktur für das Gelingen des Umbaus des Schweizerischen Energiesystems betont: die Schaffung von neuen Produktionskapazitäten rechtzeitig vor der Abschaltung der Kernkraftwerke und die Erweiterung der Stromnetze, um den meist volatil erzeugten Strom aus erneuerbaren Quellen aufnehmen und bedarfsgerecht verteilen zu können. Insbesondere die bislang fehlende Steuerbarkeit der beiden erneuerbaren Produktionsformen Photovoltaik und Windkraft stellen die Versorgung zukünftig vor grosse Herausforderungen.

Zugleich sind Massnahmen zu ergreifen, um die vorhandene Potenziale der Verbrauchssteuerung (Demand Side Management) auszuschöpfen, die Systemintelligenz zu erhöhen (Smart Grid, Smart Meter, Speichertechnologien, Zusammenschalten aller Energienetze usw.) und mehr Energieeffizienz und Energieeinsparung anzuregen. Verstärkte Forschung und Technologieentwicklung stellen hierfür einen wichtigen Baustein dar.

Der Swisspower Masterplan 2050 deckt diese Herausforderungen mit einer programmatischen Darlegung der erforderlichen Massnahmen für die Themenfelder: Markt/Nachfrage, Beschaffung und Produktion und Infrastruktur ab. Indem die Swisspower Stadtwerke den Umbau des Energiesystems in den urbanen Räumen aktiv vorantreiben, sind sie ein wichtiger Umsetzungspartner für die bundesrätliche Energiestrategie 2050. Swisspower unterhält auch ein Monitoring und Controlling des Fortschritts zum Swisspower Masterplan 2050. Der Bericht fasst die bisher umgesetzten Massnahmen und Aktivitäten aller beteiligten Swisspower Stadtwerke zusammen.

Masterplan 2050 der Swisspower Stadtwerke