Facts & Figures

Vision der Swisspower Stadtwerke

Im Swisspower Masterplan 2050 haben die Swisspower Aktionäre ihre Vision festgehalten: Gemeinsam unterstützen sie den Ausstieg aus der Kernkraft, verstärken die ökologische Energieproduktion und steigern die Energieeffizienz.

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CO2-Emissionen nach Energieträger

Die Grafik illustriert, wie stark die Energieträger zu den CO2-Emissionen der betrachteten Städte beitragen. Die CO2-Emissionen wurden mit Hilfe der CO2-Emissionsfaktoren der Energieträger berechnet. Die Emissionsfaktoren basieren auf der LCA-Methodik, d. h. die Emissionen, die in der Vorkette (Produktion, Distribution) anfallen, werden ebenfalls berücksichtigt. Nicht enthalten sind Emissionen durch Kerosin sowie des Import-/Exportsaldos grauer Energie in Gütern und Dienstleistungen.

Primärenergieverbrauch in Watt pro Person

Analog dem 2000-Watt-Konzept betrachtet Swisspower als Messgrösse für den Primärenergieverbrauch die Dauerleistung, die pro Person nötig ist. Daher sind die Werte in der Leistungseinheit Watt angegeben. Wie bei der Berechnung der CO2-Emissionen wurde die LCA-Methodik angewendet, die auch den Energieverbrauch der Vorkette einbezieht. Bewertet wurde der Energieverbrauch ohne Import-/Exportsaldo grauer Energie in Gütern und Dienstleistungen. Zudem wurde Kerosin bei der Bewertung nicht berücksichtigt. Heute entspricht der Primärenergieverbrauch pro Person in den betrachteten Städten einer Dauerleistung von 4’925 Watt und konnte im Vergleich zu 2010 um 3% gesenkt werden.

Die Grafik illustriert, wie sich dieser Wert auf die verschiedenen Energieträger aufteilt.

Anteil erneuerbare Energie am Endenergieverbrauch

Die meisten Swisspower Partner bieten ihren Kundinnen und Kunden heute Strom-Defaultprodukte aus erneuerbaren Energien an, oder liefern sogar ausschliesslich ökologischen Strom. Nur auf den Strom fokussiert, fällt der Anteil der erneuerbaren Energien bei den Swisspower Partnern also hoch aus. Gemäss dem Gedanken der Netzkonvergenz betrachtet Swisspower aber bewusst den Gesamtenergieverbrauch. Dieser umfasst neben Strom und Wärme auch den Mobilitätsbereich, bei dem die Schweiz nach wie vor fast ausschliesslich auf nicht erneuerbare Energien setzt. Heute beträgt der Anteil der erneuerbaren Energien am gesamten Endenergiebedarf in der Schweiz rund 21.4%. Mit etwa 21.6% liegt er in den betrachteten Städten leicht höher.

Methodik

Erfahren Sie hier, wie unsere Berechnungen zu Stande kommen.

LCA-Methode

LCA steht für Life Cycle Assesment und wird auch Lebenszyklusanalyse oder Ökobilanz genannt. Mit der LCA-Methode lassen sich umweltrelevante Vorgänge abbilden. Im Swisspower Report verwenden wir das Verfahren für die CO2-Bilanzierung, die auch die CO2-Emissionen der Vorkette berücksichtigt.

CO2-Emissionen

Kohlenstoffdioxid (CO2) ist ein Gas, das die Wärmeabstrahlung der Erde absorbiert und dadurch die Temperatur der Erdatmosphäre erhöht. Anthropogen verursachte CO2-Emissionen entstehen vorwiegend durch die Verbrennung fossiler Energieträger bei der Stromerzeugung, in der Industrie, im Verkehr und bei der Wärmeerzeugung. Für die Berechnung der Emissionen dienen CO2-Faktoren. Mehr erfahren…

Primärenergie Faktoren

Mit Primärenergie-Faktoren kann aus der betrachteten Endenergiemenge, die dazu notwendige Menge an Primärenergie berechnet werden. Sie geben auch Auskuft über die Effizienz bei der Bereitstellung von Endenergie. Mehr erfahren…